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Theatertage Basel 2017

Impressionen von Days of the Dead aus dem Keller des ROXY.

 

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck sagte an der Live-Übertragung des Gottesdienstes für die Opfer des Germanwings-Absturzes im Kölner Dom: «Es gibt keine Worte.» Stumm tritt man im deutschen und schweizerischen Umfeld dem Tod und den Toten entgegen. Bei Beerdigungen, in Kirchen und auf Friedhöfen herrscht unausgesprochenes Redeverbot. Schweigeminuten dienen als höchste öffentliche Form des Gedenkens. Stille als Form für Respekt.

 

„Happy End Company“ fragt, ob es wirklich so wenig an die Toten zu richten gibt. Es drängt ihnen nicht nur zu Worten an die Toten, sondern zu einem festlichen Ritual, das gemeinsam begangenen wird. Das mexikanische Totenfest „Dias de los Muertos“ dient als Vorbild für ihre eigene Zeremonie. Die Totentage beginnen mit einer fröhlichen, lauten, bunten und makabren Prozession durch die Gassen. Die Toten werden vom Friedhof in die Häuser der Hinterbliebenen geleitet, wo sie mit den noch Lebenden Zeit verbringen. Im christianisierten Mexiko entstand eine faszinierende Verbindung der Bildwelt des aztekischen Totenkultes mit der tendenziell kitschigen Ikonographie des Katholizismus.

 

 

"Der zweite Durchlauf...

 

"...und die Zigarette danach."

 

"Wer kommt zurück? Was bleibt übrig?"

 

Alle Informationen zum Stück und Tickets gibt es hier: Days of the Dead